Inkassogebühren Berechnen

Einzugsgebühren berechnen

und wie die Inkassokosten berechnet werden. Es kann geprüft werden, ob die Gegenpartei als Inkassounternehmen registriert ist und somit Inkassokosten berechnen kann. Diese werden nach dem Streitwert berechnet. Ein bestimmter Betrag und wie die Inkassokosten berechnet werden.

Die Berechnung der Inkassogebühren, monatliche Jahrespauschale.... ? In der Sparkasse.

Damit wird geregelt, was ein Anwalt für die selbe Aktivität höchstens ausmacht. In der Regel bietet ein Inkassounternehmen jedoch nicht die gleichen Leistungen wie ein Anwalt an (konkrete Fallberatung ), auch weil dies nach dem RDG (Rechtsdienstleistungsgesetz) nicht zulässig ist (z.B. Prozessvertretung des Mandanten). Die Inkassokosten sind daher immer geringer als die RA-Sätze.

In Großunternehmen berechnen Inkassounternehmen in der Regel einen Pauschalbetrag oder eine erfolgreiche Arbeit. Die zu entrichtende Inkassokosten betragen in diesem Falle 0,- ?! Prinzipiell Maximum nach RVG, aber die verschiedenen Zuschläge werden lediglich gewürfelt.

Inkassospesen

Inkassogebühren, auch Inkassogebühren oder Einziehungskosten genannt, sind die Aufwendungen, die einem Inkasso-Unternehmen entstehen, um die Forderungen gegenüber dem Zahlungspflichtigen einzuziehen. Bei der Inanspruchnahme eines Inkassounternehmens handelt es sich nach deutschem Recht als notwendige Massnahme um einen erstattungsfähigen Mangelschaden i. S. d. § 286 Abs. 1 BGB.

Die vom Inkassobüro für seine Tätigkeiten in Anspruch genommenen Gebühren müssen daher regelmässig vom Forderungsschuldner getragen werden. Das Inkassoverfahren richtet sich in der Hauptsache nach der Forderungshöhe. Auch mit der Zeitdauer und den erforderlichen Massnahmen des Mahnverfahrens können sich die Aufwendungen erhöhen.

UnabhÃ?ngig davon ist die Fragestellung, wie der Anspruchsinhaber als GlÃ?ubiger und Hauptverpflichteter des InkassobÃ?ros solche AnsprÃ?che zu begleichen hat. Im Inkassobereich ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich darauf einigt, dass Ausgaben nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn sie auch wirklich vom Zahlungspflichtigen erstattet werden. Sollten Sie irgendwelche Kostenfragen haben, steht Ihnen unser Mitarbeiter gerne zur Seite.

Der vom Inkassobüro berechnete Aufwand ist in Deutschland nach § 4 Abs. 5 RDGEG in Verbindung mit §§ 2 Abs. 2, 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG auf den Höchstbetrag der nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) angefallenen Honorare begrenzt und von der Forderungshöhe abhängig.

Das heißt, dass Inkassobüros den selben Betrag verlangen können wie Anwälte. In Deutschland sind diese Honorare weitgehend pauschal, d.h. sie sind vom Aufwand des Inkassobüros oder des Rechtsanwalts bei der Forderungseintreibung abhängig. Dennoch steigt der Aufwand über die Laufzeit einer Erholung, da die Zinssätze ansteigen und weitere Aufwendungen wie Kontoverwaltung, Adressbestimmung, Kreditauskünfte, Abwicklungskosten etc. hinzukommen können.

Bei einem Schaden bis 500,00 Euro belaufen sich die Aufwendungen in der Regel auf 58,50 Euro. Abhängig von den im Zusammenhang mit dem Inkasso notwendigen Maßnahmen des Inkassobüros können dem Zahlungspflichtigen weitere Gebühren in Rechnung gestellt werden. Eine weitere Beschränkung der Einziehungskosten durch das Bundesministerium der Justiz nach § 4 V RDGEG mittels einer gesetzlichen Verordnung durch je nach Tätigkeitsbereich ermittelte Hoechstsätze wurde noch nicht durchgesetzt.

Allerdings ist zu befürchten, dass die Honorare weiterhin zeitgleich mit den Anwaltshonoraren festgesetzt werden. Es gibt in Österreich eine Rechtsverordnung des Bundeswirtschaftsministers über die Höchstvergütung von Inkassobüros (BGBl. Nr. 141?, Novelle II Nr. 490 in der Fassung des Bürgerlichen Gesetzbuches II Nr. 103?), die die Höchstvergütung für Inkassoleistungen vorgibt.

Auch in Österreich werden die Honorare für jede Klage des Inkassobüros pauschal nach dem streitigen Betrag berechnet. Im Gegensatz zu Deutschland gilt die Pauschalierung jedoch nicht für das ganze Vorgehen, sondern nur für die einzelnen Verfahrensschritte (z.B. mehrere Mahnungen). Insofern können die Entgelte in Österreich mit der Laufzeit des Inkassoverfahrens höher steigen als in Deutschland.

Im Inland gelten nach Möglichkeit pauschale Entgelte, wenn die Debitoren die Erstattung der entstandenen Aufwendungen verlangen können. Allerdings liegen die Honorare nach schweizerischem Recht in einem Pauschalrahmen, gemäss dem z.B. die Gebühr in CHF 100 bis CHF 3000 liegen kann, wenn der strittige Betrag weniger als CHF 8'000 beträgt. Darüber hinaus trägt der Zahlungspflichtige auch andere im Zusammenhang mit der Einziehung der Forderungen aus Verzugsgründen anfallende Aufwendungen.

Diese Verspätungsschäden werden in der Regel auch als Inkassospesen betrachtet und berechnet. In Deutschland beläuft sich die so genannte Post- und Telekommunikations-Flatrate auf 20% der festgesetzten Entgelte zuzüglich der jeweiligen gültigen Umsatzsteuer, höchstens jedoch auf 20,00 (vgl. Nr. 7002 RVVG). Darüber hinaus sind weitere Informationskosten vom Zahlungspflichtigen zu ersetzen, z.B. wenn der Zahlungspflichtige dies arrangiert hat.

Dies ist z.B. der Fall, wenn der Zahlungspflichtige dem Zahlungsempfänger seine neue Anschrift nicht meldet. Erfolgt die gerichtliche Geltendmachung der Ansprüche im Mahnverfahren, weil das Mahnverfahren erfolglos geblieben ist, wird auch die Inkassokosten verklagt, in der Regel als Nachforderung. Gemäß der Rechtssprechung des Arbeitskreises Dieburg (Urteil vom 20.07. 2012 - 20 C 646?) sollten die Verfahrenskosten für das Mahnverfahren nicht pauschal erstattungsfähig sein, da sie der Schadenersatzpflicht des Zahlungsempfängers nach 254 BGB gegenüberstehen.

Allerdings ist diese Sichtweise vor dem Hintergund der RDG und der RDGEG, die derzeit eine Honorierung von Inkassoleistungen anbieten, nicht zeitgemäß. Dementsprechend können in gerechtfertigtem Maße Einziehungskosten geltend gemacht werden.

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