Max Arbeitszeit

Max. Arbeitszeit

Die vom Gesetzgeber geschaffenen Richtlinien für die Arbeitszeit werden in der Praxis wenig beachtet. Acht Stunden ist das Maximum. Die Hälfte der Schulferien und die Situation ihrer Arbeitszeiten ist durch das Mutterschutzgesetz begrenzt. Ihre tägliche Arbeitszeit, Pausen oder die Ruhezeit zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn sind genau geregelt.

Arbeitszeiten und Recht: Die neun gängigsten Missverständnisse

Es gibt Aufholbedarf und die Diskussion über die Arbeitszeit wird härter. Das Expertengespräch mit der Firma C. H. Ehmer macht deutlich, dass die ersten Irrtümer oft schon vor dem ersten Werktag auftauchen. Worauf müssen Unternehmen besonders achten? "Sie beginnt damit, dass zu Anfang des Beschäftigungsverhältnisses Umfang und Aufteilung der Arbeitszeit im Anstellungsvertrag oder im Leistungsnachweis zu vereinbaren sind.

Der Arbeitsaufwand ist die normale Arbeitszeit, z.B. 38,5 Std. Als Arbeitszeitverteilung wird die Aufteilung der Arbeitszeit auf die Werktage verstanden. Das könnte zum Beispiel bedeuten: "Von montags bis freitags", erläutert er. Nach Ehmers Worten müssen auch die Mehrarbeiten durch einen Kontrakt reguliert werden. "Möchte oder sollte der Auftraggeber Mehrarbeit leisten, muss dies im Arbeitsvertrag festgelegt werden.

"Die meisten Mitarbeiter kennen inzwischen den Ausdruck "maximale Arbeitszeit". Aber was verbirgt sich dahinter und vor allem: Wie viel darf man tatsächlich tun? "Es gibt gesetzlich festgelegte Höchstarbeitszeiten, sowohl für einen Werktag als auch für eine Woche. Grundsätzlich darf die Arbeitszeit einschließlich Mehrarbeit zehn Arbeitsstunden pro Tag nicht übersteigen.

Die maximale Stundenzahl pro Woche ist daher 50. "Im Prinzip ist die normale Arbeitszeit neun und die zehnte ist eine Überstundenstunde. Weil diese Vorschrift nur eine Richtlinie ist, "gibt es viele Ausnahmeregelungen aufgrund individueller Tarifregelungen", sagt er. After work is before work - aber auch die Ruhezeit dazwischen ist gesetzlich geregelt.

"Zwischen zwei Arbeitstagen muss die Tagesruhezeit wenigstens elf Arbeitsstunden betragen. Der Wochenendrest ist 36 Std., muss frühestens am Sonnabend um 13 Uhr anfangen und auch der sonntägliche Teil sollte fallen", sagt er. Bei Überschreitung kann die Arbeitsaufsicht massive Sanktionen verhängen. "Der Mindestbetrag für Überstunden und Mitarbeiter ist 72 EUR, der Höchstbetrag 1815 EUR.

Betrachtet man, dass dies pro Tag und pro Beschäftigtem bedeutet, wird schnell klar, welche enormen Beträge für grössere Firmen anfallen können. "Der Arbeitsnachweis gilt als Beleg für die Erfüllung von Höchstarbeitszeiten und Pausen - diese sind in Österreich obligatorisch. Die Arbeitgeberin muss dafür sorgen, dass die Arbeitszeiten erfasst werden und die Beschäftigten die Arbeitszeitgrenzen einhalten", so der Jurist.

Es spielt keine Rolle, wer die Uhrzeit eingibt - aber der Auftraggeber ist für deren Überprüfung verantwortlich. "Die Zeiterfassungsgeräte sind so eingestellt, dass sie nicht mehr als zehn Arbeitsstunden erfassen. Der Anspruch auf Arbeitszeit gehört zu den Rechten, die oft unterlaufen oder nicht respektiert werden.

Es ist kein Zufall, dass immer mehr Menschen ausbrennen", ruft er dazu auf, den Schutz der Mitarbeiter ernst zu nehmen. 2. Zudem meldet der AK-Experte zunehmend Klagen von Mitarbeitern, dass die Arbeitszeit nicht vergütet werde. "Mehrarbeit kann durch Zeitkompensation ausgeglichen werden - aber nur, wenn dies ausdrücklich zugesagt wurde.

Falls es keine Einigung gibt, müssen die Arbeitsstunden ausbezahlt werden. "Wenn sich die Mitarbeitenden, die ihre eigene Stundenerfassung bewältigen, zu gut verstehen - also mehr Arbeitsstunden leisten als sie wirklich leisten - bewegt sie sich auf mehr als dünne Eisflächen. "Überstundenzuschläge werden immer öfter beschlossen, und es gibt auch aus Sicht des Arbeitgebers wichtige Dinge zu erwägen.

"Der Vertrag sollte immer so ausgestaltet sein, dass Sie wissen, wie viel Mehrarbeit die Flatrate ausmacht. Im Jahresdurchschnitt muss der Unternehmer sicherstellen, dass die Pauschalbeträge nicht übertroffen werden - denn in diesem Falle hätte der Mitarbeiter ein Anrecht auf zusätzliche Zahlungen. "All-In: "Ich bin sehr kritisch" "All-In-Verträge sind aus Sicht eines Mitarbeiters sehr wichtig, da sie normalerweise auf den ersten Blick auffällig sind.

Um zu verdeutlichen, welcher Teil davon für normale Arbeitszeiten und welcher für Mehrarbeit vergütet wird", weist er auf das weit verbreitete Missverständnis hin, dass Unternehmer keine Zeitaufzeichnungen für All-in-Beschäftigte haben.

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