Kündigung Arbeitnehmer

Entlassung von Mitarbeitern

Um in den Genuss des Kündigungsschutzes nach dem Kündigungsschutzrecht zu kommen, müssen Sie Arbeitnehmer sein. Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis, steht der Arbeitnehmer vor vielen rechtlichen Fragen, die er an einen Anwalt stellt: Antwort: Die Kündigung aus betrieblichen Gründen ist unwirksam, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer weiterhin im Unternehmen beschäftigen könnte. Marta Böning, Arbeitsrechtlerin beim DGB, beantwortet die Frage. Ist eine Kündigung durch den Arbeitgeber bei Freiheitsstrafe möglich?

Eine Kündigung bekommen? - Worauf muss der Mitarbeiter jetzt achten?

Die vorliegende Website richtet sich an Mitarbeiter. Für Unternehmerinnen und Unternehmer gibt es hier weitere Informationen. Eine Kündigung bekommen? - Was soll der Mitarbeiter jetzt tun? Inhalte: Kündigung empfangen? Ab wann ist eine Entlassungsklage sinnvoll? Was für Dokumente müssen Sie mitnehmen? Der dreiwöchige Zeitraum der Entlassungsklage. Erhältliche Kündigung? Wenn Sie eine Kündigung bekommen, ist vor allem eines wichtig: Sofort vorgehen!

Klicken Sie hier für weitere Auskünfte! Eine Kündigungsfrist von 3 Monaten ab Erhalt der Kündigung besteht für eine Kündigungsklage. Nach einer Kündigung oder einem Aufhebungsvertrag dauern oft Verhandlung oder Gespräch zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber an. Versäumen Sie nicht die dreiwöchige Kündigungsfrist. Andernfalls haben Sie keinen Anspruch auf eine ausreichende Entschädigung oder eine Wiedereingliederung.

Nach Erhalt der Kündigung sollten Sie so bald wie möglich überlegen, ob Sie: b. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung in der ersten Rechtsinstanz vor dem Gericht. Sie können die Kündigungsschutz-Klage also auch selbst vorbereiten. Wenn Sie also lieber auf einen Anwalt verzichten möchten, von dem ich grundsätzlich abraten würde, sollten Sie sich an die Rechtsanwaltskanzlei des jeweils für Sie zuständige Arbeitsgerichtes wenden.

Bitte nehmen Sie die notwendigen Dokumente mit. Hier können Sie herausfinden, welche Dokumente für eine Entlassungsklage vonnöten sind. Wenn Sie die Kündigungsklage nicht bis zum Ablauf der dreiwöchigen Frist nach Erhalt der Kündigung bei der Klagebehörde erheben wollen, ist es möglich, dass Sie dann keine Hilfe mehr erhalten können.

Wenn Sie die Beschwerde selbst schreiben, stellen Sie sicher, dass Sie die Kündigungsschutzbeschwerde unterzeichnet und in den Briefkasten des Gerichts gestellt haben, und zwar mindestens an dem Tag, an dem die Frist abläuft, jedoch vor Mitternacht. Wenn Sie sich für einen Anwalt oder spezialisierten Anwalt für Arbeits- und Sozialrecht entschieden haben, sollten Sie dies, wie bereits gesagt, so schnell wie möglich tun, nachdem Sie eine Kündigung erwirkt haben.

Vereinbaren Sie schnellstmöglich einen Gesprächstermin und nehmen Sie alle notwendigen Urkunden mit. Hier können Sie herausfinden, welche Dokumente für eine Entlassungsklage vonnöten sind. Die Rechtsanwältin oder der Rechtsanwalt kann dann rechtzeitig eine Entlassungsklage beim jeweils für sie bzw. ihn verantwortlichen Gericht einbringen. Der Anwalt kann darüber hinaus die Kündigung auf mögliche formelle Fehler prüfen.

Erst der Anwalt kann Sie auch über das weitere Vorgehen und die möglichen Konsequenzen bei der Arbeitsagentur beraten (weitere Infos hier). Nehmen Sie die notwendigen Dokumente mit. Versäumen Sie nie die dreiwöchige Frist. Wann ist eine Entlassungsklage sinnvoll? Zuerst einmal zahlt sich eine Kündigungsklage bei einer Rechtsschutzversicherung aus.

Viele Arbeitnehmer werden sich aber natürlich die Frage stellen, ob sich eine Kündigungsschutzaktion lohnen würde, wenn sie weder gesetzlich versichert sind noch Rechtsbeistand haben. Aber auch hier ist es nahezu immer sinnvoll, rechtliche Schritte zum Schutz vor Entlassungen einzuleiten. Bei einer Belegschaft von mehr als 10 Mitarbeitern kommt das Kündigungsschutzrecht zur Anwendung (weitere Informationen zum Kündigungsschutzbereich finden Sie hier) und damit ein spezieller Kündigungsschutzbereich für den Arbeitnehmer.

Dann hat der Arbeitnehmer einen speziellen Kündigungsschutz gegen Entlassungen, betriebswirtschaftliche und personenbezogene Entlassungen, und der Arbeitnehmer hat oft spezielle Kündigungsformalitäten. Eine Kündigungsklage kann daher sowohl eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt als auch die Erzielung einer höchstmöglichen Abgangsentschädigung anstreben. In letzterem Falle stellen Sie beim Gericht fest, dass das Beschäftigungsverhältnis mit der Kündigung nicht gekündigt wurde.

Wenn Sie nach einer gewonnenen Entlassungsklage als Arbeitnehmer in das Unternehmen zurückgekehrt sind, kann dies für alle anderen Arbeitnehmer ein Indiz dafür sein, dass die arbeitsrechtlichen Konsequenzen des Arbeitsgebers zu kurz kommen. Deshalb bemühen sich die Unternehmer im Zuge eines Kündigungsschutzverfahrens, sich mit dem Auftraggeber vor Gericht zu einigen und in diesem Zusammenhang eine Entschädigung anzubieten.

Ein Kündigungsschutz ist daher in der Regel auch mit dem Anspruch auf eine höchstmögliche Abgangsentschädigung und ein geeignetes Spielmedium sinnvoll, das bei Pokerspielen über die Höhe der Abgangsentschädigung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer (bzw. deren Rechtsanwälte) eine große Hilfestellung sein kann. Der mögliche Ausgleich könnte wie folgt berechnet werden: bei längerem Arbeitsverhältnis mind. 0,5 Brutto-Monatsgehälter pro Arbeitsjahr oder bei kürzerem Arbeitsverhältnis (1-3 Arbeitsjahre) ca. 1-2 Brutto-Monatsgehälter pro Arbeitsjahr.

Was für Dokumente müssen Sie mitnehmen? Um den Kündigungsschutz beim zustaendigen Gericht zu beantragen, sind einige Dokumente erforderlich, um die Klageschrift ausreichend begruenden zu koennen. Bringen Sie daher alle Dokumente, die sich auf das umstrittene Beschäftigungsverhältnis beziehen, zu Ihrem Wunschtermin beim Anwalt oder der Rechtsanwaltskanzlei ein: Natürlich ist die Kündigung oder der Kündigungsvertrag des Anstellungsverhältnisses erforderlich.

Überprüfen Sie sorgfältig, ob Sie "nur" eine oder mehrere Stornierungen haben. Wenn Sie mehrere Kündigungsschreiben empfangen haben, müssen Sie auch gegen jede dieser Mitteilungen Maßnahmen ergreifen. Ihr Anstellungsvertrag ist ebenfalls erforderlich. Wenn Sie im Laufe Ihres Arbeitsverhältnisses mehrere Arbeitsverhältnisse geschlossen haben, können diese auch für eine rechtliche Prüfung von Interesse sein.

Für die Rechtsanwaltskanzlei dürfte der derzeitige Anstellungsvertrag ausreichen. Nach § 4 Kündigungsschutzrecht (KSchG) beträgt die Kündigungsfrist 3 Wochen. Damit haben Sie nach Erhalt der Kündigung 3 Monate Zeit, eine Kündigungsklage beim zustaendigen Landesarbeitsgericht einreichen. Beginn der Frist: Der Beginn der Frist ist immer der Eingang der Kündigung, d.h. der Tag, an dem Sie die Kündigung empfangen haben.

Wenn z. B. Ihr Dienstgeber am 27. Januar 2014 gekündigt hat, haben Sie es am 27. Januar 2014 empfangen. Wenn Sie die Stornierung am Sonnabend, 01.02. 2014, per Briefpost empfangen haben, so ist die Stornierung am 01.02. 2014 eingegangen. Die dreiwöchige Frist für die Klage auf Kündigungsschutz beginnt mit diesen Angaben.

Deadline: Gemäß 4 KVG ist die Deadline 3 wochen. Obenstehendes Beispiel mit Eingang der Kündigung am 27. Januar 2014 ist der Regelfall. Entsprechend fügt man dem Eingang 3 wochenlang hinzu und kommt also am Montagabend, dem 17.02. 2014, als Periodenende. Eine Ausnahme bildet das obige Beispiel mit dem Eingang der Lieferung per Post am Sonnabend, 01.02.2014.

Weil das Ende der Periode auf einen Sonnabend bei der Addition der 3 Kalenderwochen entfällt, wird die Periode nicht exakt 3 Kalenderwochen später beendet, sondern erst am nächsten Arbeitstag, d.h. am 24.02.2014. Es ist darauf zu achten, dass Sie diese Periode nicht auslassen. In den meisten Faellen kann mit einer zu spaet eingereichten Kuerzungsklage nichts mehr gegen die Entlassung unternommen werden.

Entgegen der landläufigen Meinung gibt es in der Regel keinen Abfindungsanspruch (es sei denn, dies ist im Rahmen eines Sozialplanes oder eines Kündigungsschreibens vorgesehen). Warum ein Dienstgeber eine Abgangsentschädigung bezahlt, kann jedoch noch hinreichend geklärt werden. Geht der Unternehmer das Risiko ein, eine Entlassungsklage zu verpassen, akzeptiert er mit größerer Wahrscheinlichkeit eine größere Abgangsentschädigung als bei Entlassungsklagen, deren Erfolgsaussichten geringer sind.

Bei erfolgreichem Kündigungsschutzverfahren hat der Unternehmer zusätzliche Aufwendungen wie Löhne, Abgaben, Sozialabgaben und alle anderen bis zur Kündigungsentscheidung des Arbeitsgerichtes anfallenden Lohnkosten zu erstatten. Je eher eine Kündigungsschutzaktion erfolgreich ist, um so größer sind die Möglichkeiten bei der Aushandlung einer Abgeltung. Eine Kündigung bekommen? - Was soll der Mitarbeiter jetzt tun?

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