Wer Trägt Rücksendekosten

Der die Rücksendekosten trägt

Ich hätte die Rücksendekosten eigentlich selbst tragen sollen. Die Kosten der Rücksendung trägt nach altem Recht der Unternehmer. Du hast deine Meinung geändert und willst dein Produkt nicht mehr: Die Kosten der Rücksendung gehen zu deinen Lasten. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "trägt die Kosten der Rückgabe" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Der Verkäufer hat in diesem Fall Recht, er kann die Rücksendekosten an Sie weitergeben.

Transport und Transportkosten bei Mängeln! Und wer muss bezahlen? - Bundesweite werberechtliche Beratung - Verträge - Allgemeine Geschäftsbedingungen - Warenzeichen - Wettbewerbe - Existenzgründung

Die Rücksendekosten sind in diesem Falle nun vom Konsumenten zu übernehmen, wenn er darüber informiert wurde und das Untenehmen die Rücksendekosten nicht selbst trägt, ungeachtet des Preises. Trifft dies aber auch zu, wenn die Waren oder Dienstleistungen fehlerhaft sind? Bei Mängeln der Lieferung oder Dienstleistung hat der Kunde die gesetzlich vorgesehenen Gewährleistungsansprüche.

Das Gewährleistungsrecht setzt ungeachtet der Art des Vertrages einen Sachmangel voraus. Einfach ausgedrückt besteht ein Fehler, wenn der tatsächliche Zustand vom Sollzustand abhängt. Das bedeutet, auch eine Abwandlung zugunsten des Auftraggebers rechtfertigt in der Regel einen Fehler. Beispiel: Das Produkt ist fehlerhaft, wenn es nicht richtig arbeitet, fehlerhaft ist oder ein falsches Produkt ausliefert wurde.

Für bewegliches Gut besteht im Gesetz über den Kauf prinzipiell eine Gewährleistungszeit von 2 Jahren; hiervon abweichend sind u. a. bei Waren für den Gebäudeeinbau und im Werklieferungsvertrag. Was für Rechte hat der Auftraggeber? Bei Vorliegen eines Mangels hat der Besteller einen vorrangigen Erfüllungsanspruch. Hinweis: Im Kaufgesetz hat der Besteller die Möglichkeit zu wählen, welche Form der Nacherfüllung ihm zusteht.

Bei Werkverträgen kann der Auftragnehmer die Form der Nacherfüllung selbst wählen. Wer trägt die Transport- und Transportkosten? Um zu prüfen, ob (1) überhaupt ein Fehler vorhanden ist und (2) ob und wie eine Instandsetzung durchgeführt werden kann oder ob eine Ersatzlieferung billiger ist, muss der Auftragnehmer zunächst die Sache prüfen. Hierbei ergibt sich die Fragestellung, wer die Rücksendekosten zu bezahlen hat oder die Reisekosten des Eigentümers zu übernehmen hat, wenn er die Sache vor Ort mit dem Auftraggeber durchleuchtet!

Praxis-Tipp: Der Auftraggeber ist dazu angehalten, die Güter dem Auftragnehmer zur Prüfung und ggf. Beweissicherung zur Verfuegung zu stellen. 2. Bei Mängeln der Waren hat der Auftragnehmer die Transport- oder Transportkosten zu bezahlen. Nach § 439 Abs. 2 BGB hat der Auftragnehmer die zum Zweck der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, namentlich Transport-, Wege-, Arbeits- und Sachkosten zu ersetzen.

Sollte sich danach herausstellen, dass kein oder ein Fehler nicht im Bereich des Unternehmer liegt, können die anfallenden Aufwendungen unter bestimmten Voraussetzungen vom Auftraggeber zurückgefordert werden. Hinweis: Dies sollte nicht mit den Gebühren im Falle eines Widerrufes verwechselt werden. Die Wünsche des Auftraggebers (Widerruf oder Gewährleistung) sind durch Interpretation zu bestimmen.

Ein ausdrücklicher Rücktritt oder eine Nachbesserung muss vom Kunden nicht verlangt werden! Besteht ein tatsächlicher Fehler der Lieferung oder Dienstleistung, hat der Auftragnehmer grundsätzlich die Transportkosten zu tragen. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren!

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