Textilkennzeichnungsgesetz 2016

Gesetz zur Kennzeichnung von Textilien 2016

Das neue Textilkennzeichnungsgesetz (TextilKennzG) ist am 24. Februar 2016 in Kraft getreten. Im TextilKennzG ist festgelegt, wie die Fasern, aus denen Textilien bestehen, beim Verbraucher deklariert werden müssen. Am 15. Februar 2016 verabschiedete der Bundestag folgendes Gesetz: Wozu die EU-Verordnung Nr.

1007/2011 über die Textilkennzeichnung? Am 24. Februar 2016 trat das neue Textilkennzeichnungsgesetz (TextilKG) in Kraft.

Textilmarkierung - textil+mode

In der Europäischen Textil-Kennzeichnungsverordnung - EU 1007/2011 sind die Regeln für die Bezeichnung von textilen Fasern und die entsprechende Beschriftung und Beschriftung der Zusammensetzung der Fasern von Textilwaren festgelegt, um das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes zu gewährleisten und den Verbraucher mit genauen Angaben zu versorgen. Das neue Textilkennzeichnungsgesetz (TextilKennzG) ist am 24. Februar 2016 in Kraft getreten. 2.

Mit dem neuen Textilkennzeichnungsgesetz wird im Kern der rechtliche Rahmen für die Umsetzung und Durchsetzung der Verordnung über die Textilkennzeichnung geschaffen.

Das neue Textilkennzeichnungsgesetz - Was verändert sich?

Wenn ein Einzelhändler Stoffe in den Handel bringen will, muss er viele gesetzliche Anforderungen an die Beschriftung und Beschriftung erfüllen. Seit dem 7. November 2011 ist eine Textilkennzeichnungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 1007/2011) auf der Grundlage des europäischen Rechts in Kraft, die präzise Spezifikationen für die Textilfaserkennzeichnung festlegt. Ebenfalls am 24. Februar 2016 trat das neue Textilkennzeichnungsgesetz (TextilKennzG) in Kraft. 2.

Nachfolgend wird erläutert, was das TextilKennzG für den Handel ändern wird. Die Marktüberwachungsbehörden sollen in Zukunft mehr stichprobenartige Kontrollen bei der Textilkennzeichnung und -auszeichnung durchführen. Sind zum Beispiel die Voraussetzungen für die obligatorische Beschriftung oder Markierung nicht gegeben, können die zuständigen Stellen das Inverkehrbringen des Textilprodukts verbieten. Wer gegen die Kennzeichnungsvorschriften ( 12 Abs. 1 Textilkennzeichnungsgesetz) grobfahrlässig oder vorsätzlich verstoßen hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Ein solcher Verstoss kann seit der Inkraftsetzung des Textilkennzeichnungsgesetzes mit einer hohen Geldstrafe von bis zu 10.000 EUR ahnden. Eine Übersicht über die wesentlichen Anforderungen - das müssen Fachhändler beachten: Beim Online-Handel muss das Label in der Produktbezeichnung deutlich leserlich sein (Art. 16 Abs. 2 UEV 1007/2011).

Der Gesetzgeber erfasst Erzeugnisse, die zu mind. 80 Gew% aus Textilrohstoffen hergestellt werden ( 2 TextilKennzG, Artikel 2 Abs. 1007/2011). Kennzeichnungssprache ist immer die deutsche Version. Eine ausschließliche Nutzung der englischen Namen ist nicht zulässig (Art. 16 Abs. 2 UEV 1007/2011). Die Gewerbetreibenden sind dazu angehalten, anzuzeigen, ob die Bekleidung oder auch nur kleine Stücke davon tierischer Herkunft sind.

Dies betrifft besonders die Bereiche Kunstleder und Pelz (Art. 12 Abs. 1007/2011). Eine Auflistung von Bezeichnungen, die zur Identifizierung von Textilrohstoffen herangezogen werden können. Umfassende Information zum Themenbereich Textiletikettierung hier.

Mehr zum Thema