Max Zulässige Arbeitszeit

Max. erlaubte Arbeitszeit

bis zur maximal zulässigen Tagesarbeitszeit einschließlich Überstunden. über die vertraglichen Arbeitszeiten hinaus. Die tägliche Normalarbeitszeit darf - außer an arbeitsfreien Tagen und in Notfällen - um maximal zwei Stunden pro Tag überschritten werden. Die Einführung des Mindestlohns wirkt sich für sie auf die maximal zulässige Arbeitszeit aus. Maximale Arbeitszeiten sind gesetzlich vorgeschrieben.

Normale Tagesarbeitszeit

Die Regelarbeitszeit in Österreich liegt bei acht Arbeitsstunden pro Tag, die zulässige maximale Arbeitszeit bei zehn Arbeitsstunden. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen, die bereits eine Tagesarbeitszeit von bis zu 13 Std. zulassen, in besonderen Fällen auch darüber hinaus. Nachfolgend finden Sie eine Liste der Regelungen des AZG. Prinzipiell ist zwischen der Tagesarbeitszeit ( 3 AZG) und der erlaubten Maximalarbeitszeit (§ 9) zu unterscheiden.

Die derzeit diskutierte Erhöhung der Arbeitszeit auf zwölf ist laut ÖVP eine Entspannung der Grundobergrenze von zehn Arbeitsstunden pro Tag, nicht aber eine Ausweitung der Regelarbeitszeit. Der Tagesarbeitszeit (d.h. ohne Überstunden) liegt in der Regel bei acht oder 40 Wochenstunden.

Über die normale Arbeitszeit hinausgehende Arbeitsstunden werden als Mehrarbeit vergütet. Hier sind die unterschiedlichen Wege zur Verlängerung der normalen Tagesarbeitszeit: 9 oder 10 Std. Ist die Arbeit an einem Werktag kleiner als acht Arbeitsstunden, kann die Arbeitszeit an anderen Werktagen kompensiert werden; und damit bis zu neun Arbeitsstunden (bis zu zehn Arbeitsstunden, wenn ein entsprechendes Tarifabkommen abgeschlossen wurde).

Beispiel: Frühere Arbeitszeit endet am Freitags. 9 oder 10 Std. Längere Berechnungszeit: Bei dieser Ausführung kann die normale Arbeitszeit in Einzelwochen 40 Std. übersteigen (oder die vom CT vorgegebene verkürzte Normalarbeitszeit) - und muss nur im Mittel einhalten werden. Die maximale Wochenarbeitszeit für die Berechnung liegt in den Einzelwochen des Berechnungszeitraums bei 48 Std. (50 Std., wenn der Berechnungszeitraum bis zu 13 Std. beträgt).

Täglich kann die normale Arbeitszeit bis zu neun oder zehn Std. dauern (je nach KV). 1 0 Std. Für Schulungsfenstertage: Soll ein Unternehmen an diesen Tagen schließen oder wollen Mitarbeiter an diesen Tagen frei nehmen, kann die daraus resultierende Ausfallzeit auf Werktage anderer Werktage umgelegt werden. Die maximale Ausbildungsdauer liegt bei 13 wochen.

Die normale Arbeitszeit darf an den jeweiligen Tagen 10 Std. und in den "Überstundenwochen" 50 Std. nicht übersteigen. 1 0 Std. Für eine Vier-Tage-Woche kann die normale Arbeitszeit zehn Arbeitsstunden sein. Dies erfordert eine Werksvereinbarung oder eine individuelle Vereinbarung für Unternehmen ohne Betriebsräte. Dies ist in der Bauindustrie nicht erlaubt. In 12 Std. Im Falle der "Arbeitsbereitschaft" kann die normale Arbeitszeit auch 12 Std. betragen: Wenigstens ein Drittel der Bereitschaft des Mitarbeiters zur Erwerbstätigkeit (d.h. keine sofortige Arbeit) muss innerhalb der Arbeitszeit liegen.

Einsatzbereitschaft ist Teil der Arbeitszeit. Eine Verlängerung der Arbeitszeit muss durch Tarifvertrag, Betriebsvertrag oder Genehmigung der Gewerbeaufsicht möglich sein. Der Wochenarbeitszeitraum kann auf bis zu 60 Std. ausdehnen. Neun Std. oder mehr. Beim Schichtbetrieb ist zusätzlich die Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 40 Std. einzuhalten. Sie kann in den Einzelwochen bis zu 50 Std., die Tagesarbeitszeit bis zu neun Std. dauern.

Es gibt hier eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen, z.B. sind nach CT oder Werksvereinbarung bis zu 12 Std. normale Arbeitszeit erlaubt. Eine Arbeitszeit von bis zu 24 Std. ist möglich, wenn der Mitarbeiter während der Arbeitszeit "besondere Freizeitmöglichkeiten" hat (§ 5a). Hier ist ebenfalls ein CT oder eine Werksvereinbarung erforderlich. Die Verlängerung ist höchstens dreimal pro Kalenderwoche möglich.

Für Aktivitäten im Sinne des Krankenhaus-Arbeitszeitgesetzes (z.B. Arzt, Pharmazeut, Assistent) gibt es auch eine deutlich erhöhte Stundenzahl von bis zu 49 Std. ("verlängerter Dienst") - mit entsprechender Ruhezeit während des Betriebes. Der Höchstarbeitszeit beträgt in der Regel zehn Arbeitsstunden, kann aber durch folgende besondere Regelungen auf 10,5 Arbeitsstunden erhöht werden.

Im Falle von Mehrarbeit für Vor- und Nacharbeiten, wenn eine Repräsentation durch andere Arbeitnehmer nicht möglich ist und der Einsatz von Nichtmitarbeitern unzumutbar ist. In 12 Std. Im Falle von "vorübergehenden Sonderarbeiten " ( 7 (4)), "um einen unverhältnismässigen ökonomischen Nachteil zu vermeiden", kann die tägliche Arbeitszeit durch Betriebsvereinbarungen auf zwölf Arbeitsstunden aufgestockt werden. Der Wochenarbeitszeitraum kann auf 60 Std. verlängert werden.

Der Zuwachs darf 24 Kalenderwochen nicht überschreiten, nach 8 Kalenderwochen müssen 2 weitere Kalenderwochen ohne Überschreitung der Arbeitszeit stattfinden. In 12 Std. In einer 4-tägigen Woche kann die Arbeitszeit durch Mehrarbeit auf zwölf Arbeitsstunden verlängert werden. In Unternehmen ohne Betriebsräte mit arbeitsmedizinischem Gutachten ist eine betriebliche Vereinbarung oder eine individuelle Vereinbarung erforderlich. In 12 Std. Arbeitszeitverlängerung bei Einsatzbereitschaft (Normalarbeitszeit oder Mehrarbeit je nach Regelung); im Tarifvertrag oder Betriebsvertrag mit KV-Genehmigung oder Beschluss der Gewerbeaufsicht in Unternehmen ohne eigenen Beirat oder bei Unternehmen ohne die Möglichkeit der Kombinationsarbeit festgelegt.

Dreizehn Std. Mehrarbeit im Falle der Einsatzbereitschaft - reguliert im KLV oder über B. V. mit Genehmigung für KLV oder ohne Sondergenehmigung bei Arbeitszeitverlängerung durch die Arbeitsinspektion oder B. V. für Unternehmen ohne Möglichkeit des KLV. 24,5 Std. Mehrarbeit für Arbeitstransfer für spezielle Freizeiteinrichtungen; max. 3 x pro Woche; reguliert durch SV oder SV mit KV-Genehmigung oder SV für Sozialdienste ohne VV-Möglichkeit.

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