Rauchverbot in der Mietwohnung

Nichtraucher in der Mietwohnung

Das Rauchen in der Wohnung: Rauchen in den "eigenen vier Wänden" ist erlaubt. Wohin dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses gehen? Können Sie in Ihrer eigenen oder gemieteten Ferienwohnung alles räuchern, was Sie können oder nicht? Die Juristen beleuchten den Blaunebel und geben Antworten auf häufig auftretende Fragestellungen zum Thema Rauch in Mietwohnungen. Kann man in einer Mietwohnung räuchern?

Natürlich dürfen Sie in Ihrer eigenen Ferienwohnung mitrauchen. In einer Mietwohnung ist das Raucherlebnis Teil der vertraglichen Nutzung.

Auch kann ein kräftiger Rauchender von seinem Besitzer nicht dazu gezwungen werden, die Ferienwohnung von vorne herein zu erneuern, wenn er auszieht. Im Einzelfall stellte das Landgericht fest, dass das Rauchverbot keinen Verstoß gegen den Vertrag darstellt (AG Bonn, Az.: 5 C 5/06). Trifft dies auch zu, wenn der Vertrag Beschränkungen enthält?

Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs über die Effektivität von Rauchverbote ist noch nicht ergangen. Wenn das Rauchverbot jedoch für die Ferienwohnung gilt, gilt ein Rauchverbot in einem formellen Vertrag als ineffizient. Dies stört das Privatleben des Mietinteressenten in der Weise, dass die Fähigkeit des Mietinteressenten, sein Wohnen nach seinen Wünschen zu formen, so stark eingeschränkt wird, dass seine Nutzungs- und Genussrechte aus dem Mietverhältnis bedroht sind.

In Einzelverträgen enthaltene Raucherverbote sind jedoch in der Regel gültig. Anders ist es natürlich, wenn das Rauchverbot für kommunale Einrichtungen wie Treppenhäuser, Keller und Dachböden gilt. Worauf müssen Sie beim Rauchen auf dem Altan achten? Zum Appartement gehören der eigene Südbalkon, wie die Wohnküche oder das Wohnraum. Hier kann sich auch ein Rauchender wie zu Hause finden.

Das BGH-Urteil beschränkt jedoch das Recht auf Blauschleier auf dem Mietbalkon, da das Recht der Bewohner auf ihre kostenlose private Lebensorganisation erlischt, wenn andere Bewohner in Mitleidenschaft gezogen werden. In dem fraglichen Falle wurden von einem Paar auf dem eigenen Wohnungsbalkon mehrere Male pro Tag rauchen. Durch den aufsteigenden Rauch wurden die oben im Wohnhaus lebenden Anwohner belästigt.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nach zweimaligem Scheitern der Klagen zugunsten seiner Nachbarschaft entschieden: Die Mieter können das Rauchverbot auf dem Südbalkon vorübergehend einschränken. Bestens stimmt man mit den Rauchernachbarn über Rauch und Nichtraucherzeiten überein (BGH, Az.: V ZR 110/14). Lässt sich die Pacht reduzieren, wenn die Bewohner auf dem Altan zu viel Rauch abgeben?

Im Einzelfall reduzierten die Bewohner einer Dachwohnung ihre Mieten durch rauchende Mieten. Unter den Bewohnern wohnten schwere Räuchermänner. Man rauchte auf dem Südbalkon, so dass der Qualm aufstieg und durch die offenen Scheiben in die Ferienwohnung kam. Die Raucherentwöhnung ist im Wesentlichen Teil der vertraglichen Nutzung einer Ferienwohnung.

Für das Raucherlebnis auf dem auch zum Mietobjekt gehörigen Balkon trifft daher nichts anderes zu.

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