Abmahnung E Mail Impressum

Warnung E Mail Impressum

Dieses E-Mail-Impressum muss in allen sogenannten "Geschäftsbriefen" enthalten sein. Ein Impressum, ansonsten droht dem Verantwortlichen eine Abmahnung. Von wem kann man vor unterlassenen Pflichtangaben warnen? Provider-Identifikation oder Impressum oder Pflichtangaben? Nebenbei bemerkt: Auch Werbe-E-Mails benötigen ein vollständiges Impressum.

Obligatorische Angaben in der E-Mail-Signatur - was muss enthalten sein? - Rechtsanwaltkanzlei Janke + Schult| Fachanwältin für Autoren

Seit 2007 sind Geschäfts-E-Mails gar per Gesetz dazu angehalten, die in der Unterschrift enthaltenen Daten zu speichern. Häufig stellen wir in der Realität fest, dass viele Unternehmer nicht wissen, dass diese Verpflichtung besteht oder dass es Unklarheiten darüber gibt, welche Daten dieses E-Mail-Impressum beinhalten muss. Deshalb haben wir hier die wesentlichen Daten für Sie zusammengestellt. Jeder Händler ist zur vollständigen E-Mail-Signatur verpflichtend, d.h. u.a. Händler (e.K.), Handelsunternehmen wie z. B. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH, UG, oHG, Kommanditgesellschaft, AG), Selbständige, freiberufliche Mitarbeiter.

Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Handelsregistereintragung erfolgt ist, sondern nur, ob der Absender der Post kommerziell, d.h. nicht mehr im privaten Bereich ist. Dieses E-Mail-Impressum muss in allen so genannten "Geschäftsbriefen" beigefügt werden. Die E-Mails externer Angestellter müssen in diesen FÃ?llen auch eine Unterschrift mit den Angaben Ihres Hauses haben.

Grundsätzlich muss die Geschäfts-E-Mail die im Impressum angegebenen Daten beinhalten. Das, was in ein Impressum passt, haben wir in unserem gesonderten Artikel "Impressum" detailliert besprochen. Wenn Sie ein verifiziertes Impressum für Ihre Website haben, können Sie die Firmendaten in Ihre E-Mail einfügen. Geschäfts-E-Mails von Händlern, die nicht im Firmenbuch registriert sind, müssen die folgenden Angaben enthalten:

Firmenname, Vor- und Nachname des Eigentümers, Adresse für die Vorladung. In den E-Mail-Signaturen der registrierten Händler müssen die folgenden Informationen stehen: Handelsregistereintrag des Gewerbetreibenden; der Eigenname des Gewerbetreibenden muss jedoch nicht genannt werden, d. h. Form, Geschäftssitz, Registergericht und Firmenbuchnummer. Bei Geschäfts-E-Mails einer UG oder einer GbR sind folgende Informationen in der Unterschrift anzugeben: voller Firmenname gemäß Firmenbuch und Gesellschaftsform, d.h. GbR oder UG, Firmensitz, Registergerichts- und Firmenbuchnummer, alle Geschäftsführers.

Im Falle einer Firma, bei der keine juristische Personen Personengesellschaft, sondern eine Kapitalgesellschaft oder eine AG sind, ist anzugeben: die Firma gemäß Firmenbuch, die Gesellschaftsform der Firma (GmbH & Co. KG, GmbH&Co. oHG, AG & Co. KG, AG & Co. KG). die Firma nach Firmenbuch und Gesellschaftsform, d.h. AG, Firmensitz, Firmenbuchgericht und Firmenbuchnummer, alle Vorstandsmitglieder und der Vorsitzende des Aufsichtsrates, die ebenfalls als solche zu benennen sind.

Angaben wie Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse oder Website sind ebenfalls nicht obligatorisch. Durch diese Zusatzdaten wird es dem Adressaten jedoch erleichtert, auf die Mail zu antworten. Es ist auch ein genereller Geschäftsstandard, dass diese Information als letzter Schritt in einer E-Mail mitgeschickt wird. Eine Verlinkung in der E-Mail, die auf das Impressum auf der Startseite des Absenders oder eine beiliegende V-Card hinweist, entspricht nicht den rechtlichen Vorgaben.

Zum Beispiel können bis zu 5000 EUR für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung bereitgestellt werden. Außerdem können Wettbewerber einen Rechtsanwalt vor unvollständigen Angaben in der E-Mail-Signatur warnen, was für Verärgerung und Unannehmlichkeiten sorgt. Ehrlich gesagt, habe ich in meiner Praxis seit 2005 keine Warnung mehr gehört.

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