Mietnomaden

gemietete Nomaden

Was die Mietnomaden betrifft, so hat nun ein Gericht ein Urteil gefällt, das eine abschreckende Wirkung haben dürfte. Miet-Nomaden sind ein Alptraum für jeden Vermieter. Miet-Nomaden sind ein Horror für jeden Immobilienbesitzer. Mietnomaden haben auch in Worms zugeschlagen. Mieter, die eine Wohnung mit der Absicht beziehen, die Miete nicht zu zahlen, werden als Mietnomaden bezeichnet.

Mietinteressenten weg, Mieten weg: Was tun gegen Mietnomaden?

Miet-Nomaden machen den Hausbesitzern oft viel zu schaffen. Wenn Sie eine Ferienwohnung mieten, erwarten Sie, dass die Miete Ihr reguläres Gehalt ist - aber nicht jeder Bewohner bezahlt dafür. Es ist besonders schlecht, wenn ein gemieteter Nomade in der Ferienwohnung wohnt. "Ein Miet-Nomade ist normalerweise eine Frau, die in eine Ferienwohnung zieht, aber nicht bezahlt.

Sie wechselt nach der fristlosen Beendigung in eine andere Wohneinheit und das gleiche Spielgeschehen setzt wieder ein", erläutert Anwalt Bastian Kaiser von der Rechtsanwaltskanzlei Kyrill Heck in Aachen/Heinsberg. "Dies ist keine Ausnahmen für Mietnomaden, sondern die Vorschrift. Verantwortungsbewusstsein ist solchen Menschen meist fremd", sagt Kaiser. Wem ein gemieteter Nomade in seine gemietete Ferienwohnung einzieht, der muss daher mit vielen Nachteilen rechnen.

Mietausfall, ein nicht rückverfolgbarer Pächter und eventuell eine verschmutzte Mietwohnung verursachen dann die Folge. In der Regel können Hauswirte nicht auf den ersten Blick bestimmen, wie sich ein potenzieller Nutzer später als Nutzer verhält. "Bevor der Mietvertrag abgeschlossen wird, sollten sich die Eigentümer möglichst ausführlich über den potenziellen Nutzer informieren", empfiehlt er.

"Sie fragen darin nach grundlegenden Angaben über den Betroffenen, z.B. ob gegen ihn ein Schufa-Eintrag oder ein Konkursverfahren anhängig ist", erläutert Kaiser. Darüber hinaus kann der Hauswirt fragen, ob der Interessierte bereits eine Affidavit hat. "Apropos: Eine Lügen in der Selbstanzeige kann für den Nachmieter schlechte Folgen haben.

Bei begründeten Rückfragen kann der Eigentümer den Vertrag bestreiten und den Pachtvertrag auflösen. Um nicht einmal so weit zu kommen, sollten Hauswirte den Bewohner auffordern, einige Unterlagen einzureichen. Auch für Anbieter können Internetdatenbanken hilfreich sein, die gegen Gebühr Kreditauskünfte erteilen oder Informationen über Vertragsverletzungen oder Vermietungsverhalten abspeichern.

Hausbesitzer sollten ihre potenziellen Bewohner auffordern, eine Selbstauskunft oder die Bonitätsauskünfte der Firma mitzunehmen. Anhand der oben erwähnten Dokumente und Papiere kann der Eigentümer steuern, ob sich der Bewohner die Immobilie überhaupt bezahlen kann. "Um das Vermietungsverhalten des Vormieters zu erfahren, sind Namen und Kontaktdaten des Vormieters wichtig", erläutert Kaiser.

Es gibt natürlich auch Hauswirte, die keine Auskunft erteilen. Hauswirte sind nicht dazu gezwungen, ihren Bewohnern eine Mietschuldenbefreiungsbescheinigung zu erteilen. Das Pfand gilt als Sicherheitsleistung für den Eigentümer, wenn der Bewohner seine Ferienwohnung beschädigt. In der Regel sollte der/die VermieterIn die Anzahlung gleich zu Beginn der Mietzeit beantragen - dies heißt entweder, dass das Guthaben am Tag des Mietbeginnes auf seinem Account gutgeschrieben wird oder dass der/die neue MieterIn das Guthaben tatsächlich in Bargeld hat.

Das Depositum muss der Hausherr dann separat von seinem privaten Vermögen anlegten. Alternativ kann sich der Pächter um die Anzahlung kümmern und diese bei der Hausbank hinterlegen. Allerdings sollte sich der/die VermieterIn die Massnahmen des/der MieterIn zu Beginn der Mietzeit bestätigen. Die Mietinteressenten sind dazu befugt, die Anzahlung - ab der ersten Miete - in drei Teilbeträgen zu leisten, alle anderen Vereinbarungen zum Schaden des Mietinteressenten sind unwirksam.

"Bei vielen Mietverträgen ist es zum Beispiel anders, dass die Anzahlung im Vorfeld zu leisten ist", sagt Kaiser. Beanstandet der Pächter dies, ist er im Recht - und die Eigentümer dürfen keine Anzahlung einfordern. Mietnomaden im Hause - und dann? Ein Nomade hat vielleicht trotzdem den Weg in die gemietete Wohnung geschafft.

Selbst dann sollten Hauswirte wissen, wie man am besten reagiert. "Die Vorgehensweise der Hausbesitzer bei einem Mietnomaden ist abhängig von der Miethöhe ", sagt er. "Wenn der Pächter mit einer monatlichen Pacht im Verzug ist, sollte man eine Mahnung mit einer Zahlungsfrist von 10 Tagen senden, vermutet der Zar. Sie können anders verfahren, wenn der Pächter bereits mit zwei oder mehr Monaten aussteht.

"Sie können dann ohne Ankündigung kündigen", erläutert Kaiser. Im Regelfall hat der Pächter 14 Tage Zeit, um die Räumlichkeiten zu räumen. Vernachlässigt der Pächter dies ebenfalls, besteht der einzig mögliche Weg oft darin, eine Klage auf Zwangsräumung einzureichen. Es kommt auf das Spielfeld an, aber auch darauf, ob der Pächter sich verteidigt und sich wehrt", weiss Kaiser. Zur Vermeidung kann der Hauswirt den so genannten Dokumentenprozess einführen.

Der Pächter kann den Prozeß mit Zeitzeugen nicht hinauszögern - denn alles ist durch Dokumente belegt", erläutert er. Demzufolge benötigt der Hauswirt dann den Pachtvertrag und einen vollständigen Rechnungsabschluss, um vor Gericht nachzuweisen, dass keine Pachtzahlungen geleistet wurden. Aber: Wenn es ein Folgeverfahren gäbe, wäre es wieder ein ganz normaler Vorgang - "aber man hätte schon ein eigenes Gutachten in der Hand", sagt er.

Im Falle eines Eigentümerwechsels während eines Mietvertrages wäre dies nicht mehr wasserdicht, da ein anderer Eigentümer auf dem Mietervertrag stehen würde", erläutert Kaiser. Auch nach der erfolgten Räumung muss das Gericht noch durchgesetzt werden, wenn der Pächter nicht aus dem Haus geht. Kosten: mindestens 3000 Euro", erläutert Kaiser.

Diese muss zunächst vom Eigentümer getragen werden, kann aber vom Pächter nach § 788 ZPO verklagt werden. Nicht nur der Landvogt muss bezahlt werden, sondern auch die Umzugsgesellschaft, ein Schlossersatz und die Lagerung des Mietobjektes. Berlin ist eine besondere Form der Zwangsräumung - und zugleich deutlich günstiger.

"Der Wirt braucht nur den Gerichtsdiener, um die Zimmer zurückzugeben. Die Gerichtsvollzieherin kommt herein, gibt dem Pächter die Türe, wechselt das Schloß und geht", erläutert er. Hinterlassene Gegenstände verbleiben in der Ferienwohnung und damit in der Fürsorge des Wirtes. Er kann die Einrichtung des Pächters im Appartement lassen - oder muss sich nach einer alternativen Aufbewahrungsmöglichkeit umsehen.

Für das hinterlassene Eigentum des Vermieters haften wir bei Verwendung des Berlinmodells nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten. Er sollte jedoch exakt nachweisen, was sich in der Ferienwohnung befindet. "Ansonsten kommt der Pächter am Ende und bittet um seine goldene Raute im hinteren linken Schrank", sagt Kaiser.

Weitere Infos zum Verfahren, zur Laufzeit und zu den anfallenden Gebühren einer Ausweisungsklage. Grundsätzlich hat der/die VermieterIn Anspruch auf Erstattung der Räumungs- und Einlagerungskosten durch den/die MieterIn - wenn der/die MieterIn jedoch nicht bezahlen kann oder will, haftet er/sie für die entstandenen Mehrkosten.

"Die Rechtsschutzversicherung übernimmt keine nomadischen Mietfälle. Für Vermieter gibt es besondere Rechtsschutzversicherungen - aber man muss für jede einzelne Ferienwohnung separat aufkommen. "Ich kann jedem empfehlen, der ein Mietnomadenproblem hat", sagt Kaiser. Erfolgreiche Suche nach Mietern oder Käufern für Ihre Liegenschaft.

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