Wohnung Kündigen ohne Frist

Kündigung ohne Einhaltung einer Frist

Verändert eine Schwangerschaft die Kündigungsfrist einer Wohnung? Das Appartement meines Klienten hat folgende Mängel:. Kündigung einer Wohnung ohne Vorankündigung: Was ist mietrechtlich erlaubt? ohne dass der Mieter die Möglichkeit hat, vor Ablauf dieser Frist zu kündigen? Der Mieter kann jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen.

Mietverträge: 3-monatige Kündigung nur nach Absprache möglich!

Es kommt immer wieder vor, dass Mietinteressenten sehr rasch und unerwartet ausziehen müssen oder wollen und deshalb ihren Vertrag lieber heute als morgen kündigen möchten. Der Gesetzgeber schreibt eine Frist von 3 Monate vor. In der Regel ist der Wille oder die Notwenigkeit zur Kündigung des Mietverhältnisses frühzeitig absehbar und die gesetzlich vorgeschriebene Frist nicht zu lang.

Bei einem sofortigen Rückzug haben jedoch viele Bewohner ein großes Interesse daran, den Mietvertrag vorzeitig aufzulösen. Der Gesetzgeber schreibt in 573c Abs. 1 Satz 1 BGB vor, dass die Beendigung des Vertrages zum dritten Arbeitstag eines Kalendermonates längstens zum Ende des Folgemonats möglich ist. D. h. die Beendigung muss am dritten Arbeitstag eines jeden Monat beim Eigentümer eintreffen, damit das Vertragsverhältnis zum Ende des Folgemonats gekündigt werden kann.

Die 3-monatige Frist entfällt jedoch bei Einlieger-Wohnungen, die der Mieter vorwiegend mit Möbeln ausstatten muss. Der Mietvertrag kann in diesem Falle gekündigt werden, wenn der Mieter die Mitteilung gemäß 573c Abs. 3 in Verbindung mit 573c Abs. 3 nicht später als am fünfzehnten eines Kalendermonats erhält. 549 Abs. 2 Nr. 2 BGB am Ende dieses Monates.

Sofern die Vertragsparteien im Vertrag keine abweichenden Vereinbarungen treffen, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. Einige Mietverträge beziehen sich explizit auf die gesetzlich vorgeschriebene Mietzeit. Die Dauer des Zeitraums, der immer 3 Monaten dauert, bleibt jedoch unverändert (mit Ausnahmen für Einliegerwohnungen). Selbst wenn der Pächter die triftigsten Ursachen hat, kann die gesetzlich vorgeschriebene Frist nicht unilateral verkürzt werden.

Ausnahmen, die es dem Pächter erlauben, vor Ende der in 573c BGB geregelten Frist durch außerordentliche Kündigungen (siehe unten) zu kündigen, sind ebenfalls nicht vorgesehen. Das kann nur in Absprache mit dem Eigentümer erfolgen. Eine gütliche Auflösung des Mietvertrages vor dem Ende der gesetzlich vorgeschriebenen Frist kann auf verschiedene Arten erfolgen, wie nachfolgend beschrieben.

Im Regelfall wird ein Hauswirt einer solchen Einigung jedoch nicht ohne weiteres zustimmen, sondern im Gegenzug die Einwilligung des Vermieters einfordern. Wenn der Leasingnehmer als Entgelt für die Verkürzung der Frist auf die ihm als Leasingnehmer zustehenden Rechte verzichten will, ist jedoch besonders genau zu überprüfen, ob die betreffende Regelung zumutbar ist.

Eine Verkürzung der Kündigungsfristen findet nur in den seltensten Fällen auf einem Formular statt, sondern wird individuell vereinbarung. Vielerorts ist gesetzlich vorgesehen, dass eine abweichende Regelung zum Schaden des Pächters nicht erlaubt ist und auch nicht durch individuelle Vereinbarung. Falls sich die Vertragsparteien im ursprünglichen Mietvertrag jedoch nicht auf die Verkürzung der Kündigungsfristen geeinigt haben, kann dies zu jedem Zeitpunkt erfolgen.

Auch wenn der Mieter den Vertrag bereits kündigen möchte, können die Vertragsparteien eine Verkürzung der Kündigungsfristen vereinbaren. Achtung: Die gütliche Verkürzung der Kündigungsfristen ist nur zugunsten des Pächters möglich. Eine Verkürzung der für den Leasinggeber geltenden Frist ist gemäß § 573c Abs. 4 BGB nicht möglich.

Wenn die Vertragsparteien den Mietvertrag vor dem Ende der gesetzlich vorgeschriebenen Frist kündigen wollen, können sie anstelle einer gütlichen Verkürzung der gesetzlich vorgeschriebenen Frist auch einen Aufhebungsvertrag abschließen. Das Ende des Mietvertrages erfolgt in diesem Falle nicht durch eine unilaterale Deklaration des Mietvertrages, sondern durch eine Vertragsvereinbarung zwischen den Vertragsparteien.

Die Mieterin ist grundsätzlich davon abhängig, dass der/die VermieterIn dem Aufhebungsvertrag zustimmt. Die Mieterin hat jedoch unter bestimmten Bedingungen einen ggf. gerichtlichen Rechtsanspruch gegen den/die VermieterIn, den/die MieterIn frühzeitig aus dem Vertrag zu entlassen (vgl. Artikel: "Mietvertrag: Drei neue MieterInnen, die früher umziehen?

Bei einem Aufhebungsvertrag vereinbaren die Vertragsparteien, dass der Mietvertrag zu einem individuellen Termin endet. Es wird daher häufig beschlossen, dass der Pächter dem Pächter eine Entschädigung für Benachteiligungen zu entrichten hat, die dem Pächter durch die frühzeitige Kündigung des Pachtverhältnisses erwachsen. Daher sollte der Pächter sorgfältig prüfen, ob er diese Leistung erbringen kann und möchte oder ob es besser ist, das Ende der gesetzlich vorgeschriebenen Frist abwarten zu wollen, um diese Zahlungspflicht zu umgehen.

Der finanzielle Nachteil, der sich in diesem Zusammenhang daraus ergibt, dass der Mietzins trotz Nichtnutzung der Wohnung weiter gezahlt werden muss, kann auch durch Untermiete bis zum Fristablauf mit Zustimmung des Eigentümers ausgeglichen werden. Weil ein Mietvertrag die gegenseitigen Belange der Vertragsparteien im Einzelfall beachtet und auch die Abrechnung des Mietvertrages regelt, z.B. die Ausführung von kosmetischen Reparaturen und Reparaturen, ist dies aus Vermietersicht einer vom Einzelfall unabhängigen Verkürzung der Kündigungsfristen zu unterziehen.

Andererseits bietet dem Pächter eine bereits im Pachtvertrag festgelegte kürzere Frist eine Absicherung, da der Pächter nicht mit Bestimmtheit davon ausgeht, dass der Pächter im Notfall dem Abschluß eines Aufhebungsvertrags zustimmen kann. Will der Pächter den Pachtvertrag vor Ende der 3-monatigen Frist kündigen, kann er dies nur im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Pächter tun.

Sowohl die vertragliche Vereinbarung der Kündigungsfristen als auch der Abschluss eines Mietvertrags sind möglich. Lediglich in Ausnahmefällen ist eine unilaterale Auflösung vor dem Ende der gesetzlich vorgeschriebenen Frist durch außerplanmäßige Auflösung möglich.

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